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Helmut Barz Weißes Blut
»Ich würde sagen, sie ist wirklich tot«, sagte Mies trocken. Die Leiche des jungen Mädchens war übel zugerichtet: Ihr Kopf war abgetrennt und lag zwischen den Knien, und aus der linken Brust ragte ein Stück Holz, am oberen Ende gesplittert. 1921: Der Junge Jonathan Hansen ist froh, mit seiner Frau Katharina Berlin zu verlassen und Amtsrichter in Broiversum, einer blühenden kleinen Stadt an der Nordsee, zu werden. Doch die Idylle der Kleinstadt trügt: Immer wieder treiben die Leichen junger Frauen an Land, ausgeblutet und schrecklich entstellt. Erst sein Freund Mies van Helsing, ein junger Arzt, setzt das Puzzle richtig zusammen: Broiversum wird von einem Vampyr beherrscht. Doch niemand in der Stadt scheint die Bedrohung wahrzunehmen. Als Jonathans Frau Katharina in die Fänge des Vampyrs gerät, nehmen er und Mies van Helsing den Kampf auf. Doch sie werden vor eine schwere Entscheidung gestellt. Weißes Blut ist ein schauriger Roman aus der bösen alten Zeit: Eine spannende und unterhaltsame Hommage an die Klassiker der Vampir- und Grusel-Literatur.
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